Fit mit Geist und Körper, inkl. Seifenblasenrezept

Bewegung ist in jedem Alter ein wichtiger Baustein für Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität.

Ob Spazierengehen, Tanzen, Radfahren oder Krafttraining – wer regelmäßig aktiv bleibt, stärkt Körper und Geist und bleibt länger selbstständig.

Warum Bewegung im Alter so wichtig ist

Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Körper, doch körperliche Leistungsfähigkeit ist keine reine Frage des Alters – sie hängt stark davon ab, wie aktiv wir sind. Wer sich regelmäßig bewegt, kann Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination erhalten oder sogar verbessern. Das beugt vielen altersbedingten Beschwerden vor und unterstützt die Gesundheit auf mehreren Ebenen – vom Herz-Kreislauf-System über den Stoffwechsel bis hin zur geistigen Fitness.

 

Gut zu wissen: Ein trainierter 70-Jähriger kann fitter sein als ein untrainierter 30-Jähriger!

 

Bewegung schützt – auch vor Stürzen

Gezieltes Training kann helfen, Stürze zu vermeiden – eine der größten Gesundheitsgefahren im Alter. Übungen zur Förderung von Muskelkraft, Gleichgewicht und Beweglichkeit reduzieren das Risiko deutlich. Denn wer sich sicher bewegt, bleibt selbstbewusster, nimmt aktiver am Leben teil und kann länger selbstständig wohnen.

Die vier Säulen der Fitness im Alter

Kraft

Wichtige Muskelgruppen – besonders an Beinen, Armen und im Rumpf – sollten gestärkt werden, um alltägliche Bewegungen wie Gehen, Heben oder Treppensteigen sicher bewältigen zu können.

 

Ausdauer

Regelmäßiges Ausdauertraining (z. B. Radfahren, Schwimmen, flotter Spaziergang) fördert Herz, Kreislauf, Lunge und Gehirn. Es verbessert die allgemeine Fitness und das Wohlbefinden.

 

Koordination

Wer sich geschmeidig und sicher bewegt, stürzt seltener. Übungen wie Tanzen oder gezielte Balance- und Geschicklichkeitstrainings fördern Koordination und auch die geistige Leistung.

 

Beweglichkeit

Dehn- und Mobilisationsübungen helfen dabei, im Alltag flexibel zu bleiben – sei es beim Anziehen, Bücken oder Heben.

Bewegung trotz Krankheit?

Ja! Auch bei bestehenden Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Osteoporose oder Rückenschmerzen kann Bewegung helfen – oft sogar besser als Medikamente. Wichtig ist, vor dem Start ärztlich Rücksprache zu halten. Individuell abgestimmte Trainingsprogramme, eventuell mit sportmedizinischer Begleitung, sorgen für Sicherheit und maximale Wirkung.

Bewegung kann:

  • den Blutzucker senken
  • den Blutdruck regulieren
  • den Fettstoffwechsel verbessern
  • Knochendichte erhalten
  • Heilungsprozesse beschleunigen

 

Tipp: Wer lange nicht aktiv war, sollte langsam einsteigen – am besten mit kurzen, leichten Einheiten, die Freude machen.

 

Aktiv unterwegs – selbst im hohen Alter

Mobilität ist Lebensqualität. Wer zu Fuß oder mit dem Rad (auch E-Bike) unterwegs ist, bleibt unabhängig, kommt unter Menschen und stärkt seine Gesundheit ganz nebenbei. Ob im Park spazieren, Einkäufe erledigen oder einfach die Natur genießen – es lohnt sich, in Bewegung zu bleiben.

 

Seifenblasen-Rezept 

Zutaten:

  • 500 ml Wasser (am besten destilliertes Wasser oder abgestandenes Leitungswasser)

  • 50 ml Spülmittel (z. B. Fairy, Pril – nicht sensitiv oder öko)

  • 1 TL Zucker oder Glycerin (gibt’s in der Apotheke oder online)

Optional für extra starke Blasen:

  • 1 TL Backpulver oder 1 TL Maisstärke

Zubereitung:

  1. Das Wasser in eine Schüssel geben.

  2. Spülmittel vorsichtig einrühren (nicht aufschäumen!).

  3. Zucker oder Glycerin hinzufügen – das sorgt für stabilere, langsam platzende Blasen.

  4. Optional Backpulver oder Maisstärke dazugeben, um die Mischung noch haltbarer zu machen.

  5. Alles gut, aber vorsichtig umrühren.

  6. Die Mischung am besten einige Stunden oder über Nacht ruhen lassen – das verbessert die Blasenqualität.

SPASS HABEN!

 

17.März 2025
PVN Untere Feldaist